Freitag, 30. Januar 2009

verliebt

und kreativ scheint hier jemand gewesen zu sein. gefällt mir viel besser als in die rinde von bäumen geschnitzte herzen.


das hab ich schon im november entdeckt und fotografiert, aber es existiert immer noch. nur der schnee ist inzwischen weggeschmolzen.

Donnerstag, 29. Januar 2009

es ist schon wieder mittwoch (gewesen)


und so ruft frau blasebalg die neue wochenaktion mit dem thema ohrwurm aus.
diesmal mit der besonderen herausforderung, einen sechszeiler zu dichten, in dem dieser vers

“Wo man mäht, da käue ruhig wieder,
geklonte Schafe singen keine Lieder”

vorkommt. na, dann will ich mal:

der bauer fröhlich trällernd mäht schon wieder!
der ohrwurm ist dem schaf doch sehr zuwider:

"wo man mäht, da käue ruhig wieder,
geklonte schafe singen keine lieder."

"so'n quatsch", denkt schaf. "das lied ist viel zu bieder!"
"ich mach' die ohren zu und leg' mich nieder!"

(ich persönlich finde ohrwürmer auch zum ohren-zu-machen grausig. egal, welches lied mir da im kopf 'rumspukt. ich hasse das!)

ich will frühling

jetzt! und weil draußen die vorherrschende farbe doch wieder eintöniges hellgrau ist, hab ich mir den frühling einfach ins haus geholt.


mit dem photoshop kann man auch prima 'rumdaddeln. und ruckzuck wird aus einer rotgelben tulpe dies hier:



"alles so schön bunt hier", wie nina hagen sagen würde :o). na gut, beim letzten bild hab ich vielleicht ein klitzekleines bisschen übertrieben mit dem vorhaben, farbe ins grau zu bringen. what shall's!

Montag, 26. Januar 2009

ganz natürlich

geht's heute zu bei niko. sie will nämlich wissen, ob wir die einsamkeit in der natur genießen können.

grundsätzlich sag ich mal ja. ich bin eigentlich gern allein draußen. mich mit einer decke auf eine sommerwiese zu setzen und einfach vor mich hinzuträumen (wenn ich kein strickzeug dabei hab ;o) ), abends die füße in den see zu strecken und der sonne beim untergehen zuzusehen oder mitten in der nacht schwimmen zu gehen finde ich einfach wunderbar entspannend.
allerdings gibt es auch bestimmte stellen, die mir einfach angst machen. völlig irrational. es fühlt sich einfach nicht gut an, dort zu sein, warum auch immer. diese orte meide ich, und wenn ich zufällig an so einen ort komme, verschwinde ich von da, so schnell es geht.
das ist mir mal passiert, als ich mit dem auto nachts auf dem heimweg war. plötzlich hab ich völlig grundlos panik gekriegt, die straße weiter zu fahren. also hab ich umgedreht und bin einen gut 3 km langen umweg nach hause gefahren, obwohl dort nichts war. kein geräusch, kein mensch oder tier. nix.

keine ahnung, warum es mir so geht, oder ob andere das auch manchmal spüren. aber da höre ich dann einfach auf mein gefühl und mache, daß ich wegkomme. es gibt aber gottseidank nicht viele plätze, bei denen es mir so geht.

Freitag, 23. Januar 2009

ein baby

ist ins haus gekommen! und da ich noch nie babysachen gestrickt hab, war das natürlich eine gute gelegenheit, es mal zu versuchen. vorsichtshalber hab ich erst mal mit "kleinteilen" angefangen:


hiermit heiße ich dich im haus herzlich willkommen, kleiner erdenbürger!

Donnerstag, 22. Januar 2009

aktion der woche: abschied


es gibt so viele arten von abschied. den abschied von dingen oder gewohnheiten, den von tieren oder menschen.
den schnellen, scharfen abschied, der uns in einer art schockzustand zurücklässt.
den quälend langsamen, der sich uns ins herz und in die seele bohrt, oder den lang herbeigesehnten, der uns befreit aufatmen lässt.
von allen diesen verschiedenen arten hab ich schon meinen teil erlebt und jeder einzelne hat seine spur hinterlassen, ist ein teil von dem geworden, was mich ausmacht.

genug philosophiert! auf einen bestimmten abschied freue ich mich doch jedes jahr auf's neue. es ist

der abschied vom winter

(und damit meine ich nicht etwa den fasching, sondern den frühling, auf den ich mich freue. echt. und wie!)


kleiner vorgeschmack gefällig? bitte sehr, aber gern!

Dienstag, 20. Januar 2009

merksatz:

wenn die heckscheibe des autos so beschlagen ist, daß ich im rückspiegel nur dicken nebel sehe, muss ich nächstes mal entweder die scheibe putzen oder erst gar nicht rückwärts fahren, sonst kann es teuer werden!

genau das, was ich heute noch gebraucht hab, eine fremde stoßstange zu schrotten * $!&ß@% ( bitte hier* böses gefluche einsetzen)

Samstag, 17. Januar 2009

Freitag, 16. Januar 2009

doch, ich stricke noch,

auch wenn hier schon ewig nichts strickiges mehr zu sehen war. zur zeit wieder socken. nix als socken. aber ich kann ja auch wieder einige selbst gebrauchen, da ich so nach und nach meine "wollmeisen"- socken entsorgen muss.
ich finde die färbungen ja immer noch wunderschön, aber die wollqualität ist meiner meinung nach
für socken überhaupt nicht geeignet. ein mal getragen und (von hand) gewaschen, bekommen sie beim 2. mal tragen komischerweise alle löcher. na ja, nun wandern sie leider ein paar nach dem anderen in den müll. ich hab's wohl auch schon mit stopfen probiert, aber beim nächsten tragen "wächst" neben der gestopften stelle, oder auch ganz woanders, das nächste loch.
seltsamerweise ist das nur bei den wollmeisen so. ob tausendschön, ob schneeschaf, ob dornröschen wolle, oder auch all die anderen handfärbungen, die man so bekommen kann, alle halten viel mehr aus. tatsächlich ist mir noch bei keinem der anderen auch nur das klitzekleinste loch aufgefallen. und das, obwohl diese socken in die waschmaschine und danach in den trockner wandern.

so, aber nun die bilder meines gestricksels:

Donnerstag, 15. Januar 2009

fundstück

funny pictures of cats with captions
more animals

mit den waffen einer frau


ist der titel der aktuellen wochenaktion. ich habe ja beschlossen, meinen ganz persönlichen kampf zu beenden. das bild hat mir allerdings vor augen geführt, daß ich wohl genauso gekämpft habe, wie das, was ich darin sehe. nämlich: hör nicht auf, zu reden. reden, reden, reden. quassel ihn zu tode, gewissermaßen. oder quassel ihm wenigstens so lange die ohren voll, bis er nicht mehr weiß, wo oben oder unten ist, ob er männlein oder weiblein ist, recht oder unrecht hat. bis er nicht mehr anders kann, als auch zu sprechen. rede, bis du keine worte mehr hast.


und genau so weit ist es jetzt. ich hab keine worte mehr übrig. der kampf ist beendet.

gebracht hat es übrigens nichts, denn er hat im gegenzug nicht ein einziges wort gesagt.

die anderen "waffen einer frau" , (das aussehen, das beschütz-mich-spiel, das mann-bist-du-gut-mann gedöns) erspare ich mir. hab ich kein talent zu und auch keinen bock drauf.

Mittwoch, 14. Januar 2009

gestern vormittag

10 uhr 15:


10 uhr 30:

innerhalb einer viertelstunde hatte sich der nebel verzogen und man konnte den see dampfen sehen.
wenn man den vögeln glauben kann, wird es bald frühling. sie zwitschern morgens schon um die wette.
und auch die bäume machen sich frühlingsfein:


(ein click macht die bilder groß, wie immer)

Dienstag, 13. Januar 2009

Sonntag, 11. Januar 2009

spaziergang am see

heute hab ich endlich mal wieder dran gedacht, meine kamera mitzunehmen, um am winterlichen see ein paar fotos zu machen. das wollte ich eigentlich schon lange, aber immer lag der foto daheim auf dem tisch, wenn ich draußen war :o(
im hafen bildet sich schon eine dünne eisschicht:


hinter dem hafen ist das eis allerdings schon wesentlich dicker.
man kann eigentlich drauf herumspazieren. ich hab mir das aber verkniffen, denn ich wollte keine bauchlandung machen.


es war so kalt, daß man dem eis beim wachsen zuschauen und zuhören konnte. unter leisem knistern bildeten sich in windeseile immer neue kristalle auf dem wasser. die nächsten 2 bilder sind etwa innerhalb einer minute entstanden:


ich stand eine ganze weile fasziniert dort und hab zugeschaut, bis ich dachte, gleich frieren mir die füße fest.
dabei hat es nicht mal 10° unter null. wie erbärmlich kalt muss es sich da in den gegenden anfühlen, wo jetzt bis zu 20° minus herrschen?
ich hab ja schon mal miterlebt, wie der ganze see zugefroren war. man konnte mit dem auto drüberfahren damals, und ganze völkerwanderungen waren von einer seite auf die andere unterwegs. das war der winter, in dem ich das erste mal auf schlittschuhen gestanden bin. ich glaube, es war 1962/63. an die kälte kann ich mich allerdings nicht erinnern. ich fand es damals als kind nur toll und abenteuerlich.
da muss ich doch direkt mal in alten fotoalben kramen...

Samstag, 10. Januar 2009

stöckchen

1. Würden Sie sich selbst heiraten?
wenn überhaupt noch mal, dann nur mich selbst ;o)

2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?

ich kann nur für mich sprechen: ganz klar das zweite!

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust Ihrer Schönheit?

wenn's soweit ist, fang ich an, nach einem ersatz zu suchen.

4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?

ich kaufe mir einen stadtplan und such eine unterkunft für die nacht, danach kann das abenteuer beginnen...

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen - oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?
keine frage: ich hau ab. nie wieder aus einem land rauszukönnen, wär für mich unvorstellbar. und beängstigend.

6. Was denken Sie: haben sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?
ich glaub, den "schönsten tag" gibt es nicht. aber ich denke, ich hab schon mehr tolle, wundervolle tage erlebt, als noch kommen werden. oder vielleicht waren die alle nur der vorgeschmack auf den tag? wer weiß?

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten zweck spenden.
da wär ich glatt egoistisch. man reiche mir die million, wenn ich bitten darf!

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?
kann ich nicht sagen. ich weiß nur, welchen ich am wenigsten mag, und das ist definitiv der sonntag.

9. Was finden Sie an sich banal?

keine ahnung. alles?

10. Wonach riecht Ihre Kindheit?
eindeutig nach lavendel.

11. Welches Lied würden Sie Ihrem liebsten Menschen vorsingen?
ich wollt' ich wär ein huhn, dann hätt' ich nichts zu tun... (meiner tochter, wenn ich dabei bin, ihre sauerei hinter ihr herzuräumen *grins*)

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?
mich in träumen zu verlieren. ich hab nämlich festgestellt, daß die träume mehr und mehr der realität weichen müssen und ihr zauber weniger wird, je älter ich werde. das finde ich sehr schade.

13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?
na klar!

14. Haben Sie in Ihrem Leben genug Liebe bekommen?

mein leben ist noch nicht vorbei!

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?
ich erkenne mich kaum wieder ;o)

16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?
vielleicht hätte sie es eher überstanden, wenn es so gewesen wär...

17. Ist Erfolg eine Illusion?
kommt drauf an, worin der erfolg besteht.

18. Haben Sie heute schon etwas geteilt?
ja. freizeit. mit meinem hund.

19. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben?
liebe? ein schmerzfreies ende desselben? na, erst mal wär die oben erwähnte million auch nicht schlecht...

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?
je älter ich werde, desto schisshasiger werd ich (leider).


gefunden hab ich das stöckchen hier


Freitag, 9. Januar 2009

wohl dem,

der eine mama hat, die sich nicht zu schade ist, die ganze bude zu putzen, das bett mit mutterbettwäsche frisch zu beziehen und danach noch ein gutes süppchen zu kochen, während mann selbst sich am stammtisch die rübe zudröhnt.
bei einem daheim im elterlichen nest wohnenden jugendlichen könnte ich das ja vielleicht noch nachvollziehen, aber bei einem schon lange ausgezogenen, über 40-jährigen mann?

nee, ich versteh die welt nicht mehr!

Sonntag, 4. Januar 2009

den winter-blues

hab ich nach ungefähr 2-wöchiger computerabstinenz nun einigermaßen im griff. silvester war nicht so doll. weder für den hund noch für mich. der hund hat 2 tage und die silvesternacht so verbracht:


zusammengekauert in meiner dusche, zitternd am ganzen leib vor angst. da hab ich es natürlich nicht übers herz gebracht, ihn auch noch allein zu lassen und der einladung meiner freundin zu folgen, silvester bei ihr zu feiern. mitnehmen kam ebenso nicht in frage, denn sunny traute sich nicht mal an der leine mit mir zum pipimachen in den garten. also waren wir zwei daheimgebliebenen beide froh, als das geböller endlich vorbei war und wir schlafen konnten.