Sonntag, 11. Januar 2009

spaziergang am see

heute hab ich endlich mal wieder dran gedacht, meine kamera mitzunehmen, um am winterlichen see ein paar fotos zu machen. das wollte ich eigentlich schon lange, aber immer lag der foto daheim auf dem tisch, wenn ich draußen war :o(
im hafen bildet sich schon eine dünne eisschicht:


hinter dem hafen ist das eis allerdings schon wesentlich dicker.
man kann eigentlich drauf herumspazieren. ich hab mir das aber verkniffen, denn ich wollte keine bauchlandung machen.


es war so kalt, daß man dem eis beim wachsen zuschauen und zuhören konnte. unter leisem knistern bildeten sich in windeseile immer neue kristalle auf dem wasser. die nächsten 2 bilder sind etwa innerhalb einer minute entstanden:


ich stand eine ganze weile fasziniert dort und hab zugeschaut, bis ich dachte, gleich frieren mir die füße fest.
dabei hat es nicht mal 10° unter null. wie erbärmlich kalt muss es sich da in den gegenden anfühlen, wo jetzt bis zu 20° minus herrschen?
ich hab ja schon mal miterlebt, wie der ganze see zugefroren war. man konnte mit dem auto drüberfahren damals, und ganze völkerwanderungen waren von einer seite auf die andere unterwegs. das war der winter, in dem ich das erste mal auf schlittschuhen gestanden bin. ich glaube, es war 1962/63. an die kälte kann ich mich allerdings nicht erinnern. ich fand es damals als kind nur toll und abenteuerlich.
da muss ich doch direkt mal in alten fotoalben kramen...

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