Sonntag, 16. August 2009

was für eine nacht!

1. dorffest - vor 2uhr morgens ist an ruhe nicht zu denken. um mitternacht hört wenigstens die musik auf zu spielen, dann hört man nur noch die besoffenen gröhlen.

2. das tochterkind hatte freunde zum zelten im garten geladen. um 3 (!) uhr morgens - ich hatte grad gefühlte 10 minuten geschlafen - fiel es den herrschaften ein, daß sie noch durst haben. so hat tochterkind mit 4 mann begleitung was zum trinken geholt. das depot ist fast genau unter meinem fenster. das beschaffen von cola und saft hat (unter viel gekicher und lautstarker unterhaltung) eine geschlagene halbe stunde gedauert. dann war ich endgültig wieder wach, hab die bande zurück in den garten gemault.
der versuch, wieder einzuschlafen, hat sich hingezogen bis nach 4 uhr.

3. um 7 uhr war die bagage schon wieder lautstark-fröhlich vor dem fenster zugange. tochterkind war geld für frühstücksbrötchen organisieren. das dauerte wiederum bis halb 8.
daraufhin ordnete ich an, daß das kind um 10 uhr mit dem hund zu gehen habe, und zwar mindestens eine stunde, denn die alte mutter muss irgendwann auch mal schlafen. daraufhin legte ich mich nochmal hin, und war grad im süßen land der träume angelangt, als es

4. klingelte. es war, von mir unbemerkt, da ich endlich fest eingeschlafen war, 10 uhr geworden. die tochter wollte den hund holen :o(

5.ich hab daraufhin resigniert - schlaf ade- und machte mich nach einer tasse kaffee dran, die bude zu putzen.

6. seit 11 spielt die musik wieder. wunderbare humptata-melodieen. almdudler. die alten leutchen liiieben es...

manchmal könnte ich die tochter samt ihrer freunde auf den mond schießen!! und dorffeste auslagern an den ortsrand, so etwa 3 km gegen den wind von mir entfernt!

Kommentare:

  1. Lass dich mal knuddeln. Hoff, dass du wenigstens kommende Nacht tief und fest schläfst, trotz Wärme oder Gewitter.
    Hier ist es unerträglich heiß. Nachdem am Strand kein Gras mehr zu sehen war, weil nur noch Handtücher lagen, haben wir uns in den Schatten der Wohnung zurückgezogen.

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  2. man kann Dich verstehen..


    hoffe BALD ist es vorbei..
    einen Tröster vom katerchen

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  3. Armes Claudia - ich kann es dir sososo gut nachfühlen, auch wenn ich kein Tochterkind habe - aber RabatzBacken um mich herum.
    Ich wünsch dir, dass du wenigstens diese Nacht dann zur Ruhe kommst. Das Knebeln des Tochterkindes nicht vergessen!
    Liebe Grüße bigi

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  4. Du Arme!
    Das klingt einfach nur ätzend!
    Ich kenne das aber - wohne in absoluter Nähe zur Innenstadt, unter meinem Fenster zieht einfach immer jemand gröhlend lang. :(

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  5. takinu, hier isses nur heiß, keine gewitter im anmarsch. heute schlaf ich gut...
    katerchen, mir geht's schon wieder...
    ich geh jetzt (hoffentlich ungestört) schlafen.
    bigi, sie wird büßen müssen, die liebe tochter ;o)
    morgen schmeiß ich sie um sieben aus dem bett (jawoll, wenn ich selbst aufwache). ich schlafe bestimmt wie ein stein nachher gleich
    ciaran, es lebe ohropax (hab ich gestern nicht dran gedacht, ich dussel). aber in der stadt gewöhnt man sich mit der zeit dran, gell?

    danke an alle für die knuddler, tröster und guten wünsche. ich geh jetzt ratzen. und ich denke mal, tief und fest...
    guet's nächtle, und träumt was schönes

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  6. Hi Claudia,
    nein, ich bin ein Dorfkind, da gewöhnt man sich leider nicht dran. :(

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  7. oh, ciaran, ja wenn du auch ein dorfkind bist, kann ich's verstehen, daß stadtlärm dich stört. ging mir in der stadt auch so.

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