Sonntag, 1. Juli 2012

unwetter

so ein unwetter wie gestern abend hab ich hier schon lange nicht mehr erlebt (wenn überhaupt schon mal). nach einem unglaublich schwülheißen tag zog sich der himmel am abend zu und es begann zu gewittern mit blitz, donner und wind. innerhalb weniger minuten war der wind zum orkan geworden, ich konnte, als ich aus dem fenster richtung see schaute, gerade mal bis zum gartenzaun sehen. das sind ungefähr 10 meter, der rest war hinter einer wand aus regen einfach verschwunden. dinge flogen durch die luft, und mir tat es schon leid, daß ich kurz vorher die fensterläden alle wieder aufgemacht hatte, um nach der tageshitze ein bisschen luft in die wohnung zu lassen.
so schnell, wie es kam, war es auch wieder vorbei. der ganze spuk dauerte vielleicht eine halbe stunde.
ich mag ja eigentlich sommergewitter, aber das unwetter gestern war echt beängstigend. ich hab nicht mal mehr daran gedacht, den foto in die hand zu nehmen, erst, als beim nachbarn die feuerwehr im einsatz war, hab ich schnappgeschossen...

es hat ziegel vom dach geblasen, äste von bäumen gebrochen, ganze bäume entwurzelt. die züge fuhren teilweise nicht mehr, weil die gleise von eben diesen ästen und bäumen blockiert waren.
hier kann man ein paar bilder sehen.

gerade, während ich schreibe, wird's schon wieder nacht draußen (es ist 8 uhr 30 morgens), es fängt an zu regnen und ich kann donner hören.
bis jetzt sieht's aber nicht sehr schlimm aus, es windet nur ein bisschen. nix im vergleich zu gestern...

nachtrag: hier ein paar eindrücke, festgehalten auf der morgendlichen gassirunde:


 der große entwurzelte baum war einer meiner alljährlichen walnusslieferanten. lucky war sichtlich verwirrt...

Kommentare:

  1. boah... bei uns war auch die hölle los. ich konnte jetzt mal nachfühlen, wie meine mutter gelitten hat, wenn ich noch nicht zu hause war bei so einem unwetter. mein mittlerer sohn war mit freunden unterwegs und ich versuchte ihn verzweifelt zu erreichen. als ich ihn endlich am rohr hatte, erzählte er mir, dass er grade im bus säße... bei seiner heimkehr war er pitschnass und schwer beeindruckt, weil der blitz in sichtweite in einen baum eingeschlagen hatte und es den ganzen bus durchgerüttelt hat. brrr... da war ich froh, als er gesund und munter da war.

    mutter sein ist manchmal die hölle...

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    1. ja, ruby war auch nicht daheim, ich weiß, was du meinst...
      sie saß im zug, der nicht weiter konnte wegen bäumen auf den schienen.

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